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Neues Geschäftsmodell soll Teile von BenQ Mobile Deutschland retten
Geschrieben am Freitag, 13.Oktober. @ 10:13:26 CEST von Admin
Wie
die "Süddeutsche Zeitung" berichtet plant BenQ Insolvenzverwalter
Prager das Unternehmen mit einem neuen Geschäftsmodell zumindest teilweise zu
retten. Demnach sollen die Werke Mobiltelefone für andere Hersteller
produzieren, die diese dann unter eigenem Namen verkaufen. Dies soll Prager bei
einem Krisentreffen mit Siemens am Donnerstag mitgeteilt haben.
Derzeit ist man in Gesprächen mit möglichen Investoren um
dieses Vorhaben voranzutreiben. Allerdings bedeutet dies wohl immer noch, dass
ein großer Teil der 3.000 BenQ Beschäftigten das Unternehmen verlassen
müssen. Betroffen sind sowohl Standorte in Bayern als auch Nordrhein-Westfalen.
Eine Sprecherin des Insolvenzverwalters habe die Zahl von 1.000 oder mehr
Betroffenen als realistisch bezeichnet.
Die Insolvenz hat mittlerweile Auswirkungen auf die Preise
von BenQ-Siemens Geräten bei den Netzbetreibern. So werden selbst neue Geräte
wie das EF81, EL71 und E71 werden bei O2 und T-Mobile für nur noch 1,- Euro mit
Vertrag angeboten.