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BenQ-Siemens wird zerschlagen
Geschrieben am Freitag, 23.Februar. @ 21:22:29 CET von Admin
Der insolvente Handy-Hersteller
BenQ Mobile wird nach Informationen der
Süddeutschen Zeitung (Samstagsausgabe) zerschlagen. Der
Betriebsauflösung sollen fast alle Arbeitsplätze zum
Opfer fallen.
Insolvenzverwalter Martin Prager habe dem Gläubigerausschuss
mitgeteilt, dass die Gespräche mit den letzten noch
verbliebenen
Interessenten zu keinem Ergebnis geführt hätten.
Prager wolle BenQ
Mobile nun in seinen Einzelteilen verwerten, nachdem er dafür
vom
Ausschuss bei einer schriftlichen Abstimmung die erforderliche Mehrheit
bekommen habe, schreibt die SZ. (Quelle: Heise.de)
Aus dem Ausschuss heiße es dazu, die Zerschlagung und der
Ausverkauf
stünden unmittelbar bevor. Fast alle einst 3000 Stellen in den
drei
Betriebsstätten in München und Nordrhein-Westfalen
seien damit
verloren. Der Insolvenzverwalter werde nun alles
veräußern, von den
Werkshallen bis zu den Schreibtischen. Die Erlöse
kämen den Gläubigern
zugute, die allerdings viel Geld verlören. Laut
Insolvenzgutachten
stünden einem geschätzten Vermögen von 310
Millionen Euro
Verbindlichkeiten von 883 Millionen Euro gegenüber, schreibt
die
Zeitung weiter.
Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ hatte den Handyhersteller 2005
einschließlich einer Mitgift von mehreren hundert Millionen
Euro von
Siemens übernommen. Nach Umsatz- und Marktanteilsverlusten
drehte die
taiwanische Mutter dem Unternehmen im vergangenen Jahr den Geldhahn zu,
so dass BenQ Mobile Ende September 2006 Insolvenz anmelden musste.
(Quelle: Heise.de)